Das Testament der Kühe

Klaas Huizing

Das Testament der Kühe
Roman
225 Seiten
Hardcover mit Lesebändchen
Erscheinungstermin: Februar 2020
ISBN 978-3-7496-1024-2
24 Euro

Hendrik Kemsterhuis wächst in den 60er und 70er Jahren im deutsch-niederländischen Grenzgebiet auf. Er, der lang ersehnte Juniorchef eines Baustoffgroßhändlers, ängstlich und fürsorglich behütet und gefördert von Großmutter und Mutter, die den jungen Hendrik von allen schädlichen Einflüssen der Welt fernhalten, erzogen im hart-herzlichen Stil frommer Calvinisten, erobert vorsichtig die dörfliche Welt. Seine Großmutter ist es auch, die schweren Herzens den Juniorchef, seiner zarten Konstitution wegen, noch während der Pubertät dazu bestimmt, Pastor zu werden. Sein Weg scheint vorgezeichnet, bis sich ihm eine Kuh in den Weg stellt…

Mit feinem Humor wird in atmosphärisch dichten Szenen das Leben erzählt, eine
Schlüsselsituation für jedes Lebensjahr – fünfundzwanzig Miniromane und eine
atemlose Rede an die Mutter dreißig Jahre später.

Der Roman ist Memoir, ist Fiktion und Autofiktion – und lässt die Enge, Härte und
Wärme einer untergegangenen calvinistischen Welt auferstehen.

Klaas Huizing

geboren 1958, Niederländer, studierte in Münster, Hamburg, Kampen (NL), Heidelberg und München Philosophie und Theologie. Promotion, Habilitation, lehrt seit 1998 als Professor für Ästhetische Theologie und Ethik an der Universität Würzburg. Seit 1993 Mitglied im PEN. Von 2007 bis 2015 Chefredakteur des Kulturmagazins OPUS, seitdem Herausgeber. Er lebt u.a. in Berlin. Mehrere  Auszeichnungen und Preise. Zahlreiche theologische Publikationen, ein  Theaterstück und zwölf Romane. Mit seinem in mehrere Sprachen übersetzten Bestseller „Der Buchtrinker“, dem Kant-Roman „Das Ding an sich“ und „Mein Süskind. Ein Jesus-Roman“ wurde er einem größeren Publikum bekannt. Mit seinem Familienroman „Bruderland“ war er 2015 für „Hotlist“, den Preis der unabhängigen Verlage, nominiert. Bei Klöpfer & Meyer erschien 2018 sein Roman  „Zu dritt. Karl Barth, Nelli Barth, Charlotte von Kirschbaum“.

© Foto: privat

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